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Supermarine Spitfire F Mk. 22

607. Squadron, RAuxAF, Ouston, England, 1948

von Manuel Leyva (1:72 Airfix)

Supermarine Spitfire F Mk. 22

Vorgeschichte

Leider werden die kleinen örtlichen Modellbauläden immer seltener. So auch in Paderborn. Nach Jahrzehnten machte der über die Kreisgrenzen bekannte Laden zu und stand vor dem Räumungsverkauf. Da das meiste schon verkauft war, blieb nicht mehr viel übrig. Bis auf drei kleine Airfix-Schachteln mit Flugzeugen im Maßstab 1:72. Darunter eben auch diese Spitfire.

Durch Sommerpause und Homeoffice konnte ich mich ans Werk machen. Parallel zur Spitfire, baute ich zeitgleich auch eine P-51B Mustang, ebenfalls in den Farben der Royal Air Force. Durch die Erfahrungen beim Bau meiner P-40B, die bereits hier vorgestellt wurde, und weiteren unzähligen Videos auf Youtube, konnte ich entsprechende Techniken erstmals anwenden.

Supermarine Spitfire F Mk. 22

Bau und Bemalung

Aufgrund der überschaubaren Anzahl von Teilen ging der Bau schnell vonstatten. Große Probleme gab es nicht. Lediglich die Klarsichtteile waren nicht zu gebrauchen. Die Cockpithauben waren nicht nur unsauber gegossen, sondern waren in der Mitte produktionsbedingt durchgebrochen. Daher musste Ersatz her. Leider konnte mir Airfix nicht weiterhelfen, da der Bausatz das letzte Mal 2012 auf den Markt kam. Zum Glück fand ich Abhilfe beim tschechsichen Hersteller Rob-Taurus. Das Spachteln kleiner spalten gestaltete sich sehr einfach, nicht zuletzt durch die Auswahl der Spachtelmasse. Hierfür verwendete ich wieder Acrylspachtelmasse von AK Interactive, welche sich mit Wasser im feuchten Zustand einfach wegwischen lässt. Außerdem riecht sie gut. ;-)

Klassisch ging es mit dem Cockpit los. Lackiert wurde es im mit FS 34151 Zinc Chromate Green von Ammo of Mig. Nachdem das Amaturenbrett-Decal drauf kam, wurde alles matt versiegelt.

Da ich mich beim Airbrush-Einstieg von Anfang an für Acryfarben entschied, kam hier passend das Farbset "Late WWII RAF colors" (AMIG7214) von Ammo of Mig zum Einsatz. Dieses Set enthält die wichtigsten RAF-Farben dieser Epoche: Sky Type S (BS 210), Ocean Grey (BS 629), Medium Sea Grey (BS 637) und Dark Green (BS 241). Die Farben ließen sich sehr gut verarbeiten und machten keinerlei Probleme. Leider ist mir das Rumpfband etwas zu breit geworden. Beim nächsten Mal achte ich mehr darauf!

Versiegelt wurde das Modell zunächst mit glänzendem Klarlack von Vallejo (Premium, 62.064). Einfach nur spitze und wirklich sofort spritzfertig! Danach kamen klassich die Decals auf das Modell. Für das perfekte Anliegen kamen Micro Set und Micro Sol zum Einsatz. Anschließend wurde abermals glänzender Klarlack aufgetragen, damit ein optimaler Schutz für das Washing gegeben war. Für das Washing benutzte ich fertige Produkte ebenfalls von Ammo of Mig.

Rauch- und Schmutzspuren sprühte ich dieses Mal nicht auf, sondern trockenmalte diese mit verschiedenen Ölfarben auf das Modell. Wichtige Erkenntnis: Sehr sparsam mit Ölfarben sein. Weniger ist mehr!

Zuletzt kam der Premium Mattlack von Vallejo (62.062) auf das Modell. Diesen sollte man verdünnen (ca. 1:1,5-2). Auch hier ein fantastisches und unproblematischen Produkt.

Weitere Bilder

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Supermarine Spitfire F Mk. 22

 

Manuel Leyva

Publiziert am 22. August 2019

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