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P-51B Mustang

112. Squadron, Royal Air Force, Tantarella, Italien, 1944

von Manuel Leyva (1:72 Revell)

P-51B Mustang

Vorgeschichte

Die P-51B Mustang wurde nicht nur von USAAF genutzt, sondern auch in großen Stückzahlen bei der Royal Air Force, wo sie als Mustang III geführt wurde. Diese waren mit britischen Rolls Royce Merlin-Motoren ausgestattet und somit besser motorisiert als die US-amerikanischen Maschinen. Das hier gebaute Modell stellte eine Maschine des 112. Squadron, welches wegen der Haimäuler auf seinen Flugzeugen, auch als "The Shark Squadron" bezeichnet wurde. Dieses kämpfte u. a. in Tunesien (P-40B) und eben auch in Italien (P-51B). 

Das Modell von Revell stammt aus dem Jahr 1998 und ist bis heute immer wieder im Sortiment. Zum Modell muss nichts mehr hinzugefügt werden. Entsprechende Kitbesprechungen gibt es zur Genüge.

P-51B Mustang

Bau und Bemalung

Aufgrund der sehr guten Qualität und überschaubaren Anzahl von Teilen ging der Bau zügig voran. Große Probleme gab es nicht. Leider machte sich das kleinste Klarsichtteil für die Flügelkante stelbständig und verschwand im Nirgendwo. Dank des hervorragenden Kundenservice von Revell erhielt ich schnell Ersatz. Ein großes Lob für diesen an dieser Stelle! Leider wollte das Teil nicht so, wie es sollte. Trotz mehrfachen Anpassens ging es nicht. Daher füllte ich die entsprechende Stelle am Flügel in mehreren Durchgängen mit Micro Kristal Klear von Microscale auf. Das Ergebnis überzeugt. Es brauch nur etwas Geduld, da jede Schicht ausgetrocknet sein sollte.

Klassisch ging es mit dem Cockpit los. Lackiert wurde es im mit FS 34151 Zinc Chromate Green von Ammo of Mig. Nachdem das Amaturenbrett-Decal drauf kam, wurde alles matt versiegelt. Außerdem kam noch etwas Washing zum Einsatz. Für die Cockpitverglasung griff auf ein entsprechendes Maskierset von Eduard zurück, da die Verstrebungen zu filigran waren, um die Maskierung seler anzufertigen.

Wie auch schon bei meiner Spitfire F Mk. 22, kam auch hier das Farbset "Late WWII RAF colors" (AMIG7214) von Ammo of Mig zum Einsatz. Nicht zuletzt deshalb, weil ich beide Modelle parallel baute.

Wie immer wurde das Modell zunächst mit glänzendem Klarlack von Vallejo (Premium, 62.064) versiegelt. Danach kamen klassich die Decals auf das Modell. Für das perfekte Anliegen kamen Micro Set und Micro Sol zum Einsatz. Anschließend wurde abermals glänzender Klarlack aufgetragen, damit ein optimaler Schutz für das Washing gegeben war. Für das Washing benutzte ich fertige Produkte ebenfalls von Ammo of Mig.

Rauch- und Schmutzspuren sprühte ich auch hier nicht auf, sondern trockenmalte diese mit verschiedenen Ölfarben auf das Modell.

Zuletzt kam der Premium Mattlack von Vallejo (62.062) auf das Modell. Diesen sollte man verdünnen (ca. 1:1,5-2). 

Weitere Bilder

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Manuel Leyva

Publiziert am 27. August 2019

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